Pressefotos

AUSGESTELLT IN DER HISTORISCHEN TABAKFABRIK F6 (KERNAUSSTELLUNG)


Photo © Peter Fischer / 2019 BILD DOWNLOADEN
Kunstwerk © Rolf Blume: (the) Finder 09 / 2015

Rolf Blumes „Unbekannte Form-Objekte (UFOs)" sind keine Fortsetzung der „ready mades" im Duchamp-schen Sinne. Vielmehr geht es darum, aus etwas „etwas ganz anderes" zu machen. Die unterschiedlichsten Einzel-Teile werden zu einem neuen Ganzen zusammengefügt. Von allen Zuweisungen und Indienstnahmen entlastet, sind alle Gegenstände gleich gewichtig, gleich bedeutend, und können nun unabhängig von Materialität und disparater Werkstoff- und Oberflächenqualität ganz individuell kombiniert werden, und so ganz unerwartete Beziehungen eingehen. (Dr. Barbara Kahle)

Zwei weitere Skulpturen von Rolf Blume (Der Marker und Finder 07) sind an den Gedenkstätten Bautzner Straße zu sehen.



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Kunstwerk © Ulrich Heemann: Sonja 07 / 2017

In den Arbeiten von Ulrich Heemann, steht immer der Mensch im Mittelpunkt. Als Individuum in seinem oft isolierten Umfeld. Allein, verletzlich und immer auf der Suche. Sieht man von den dargestellten Menschen als Individuum ab, sehen wir oft eine Ansammlung von Menschen, immer direkt von oben fotografiert, in Lehm-, Schlamm- und Gerölllandschaften. Diese sind Arbeiten, die zeitlich nicht einzuordnen sind. Sie könnten den Menschen vor tausenden von Jahren und in Tausenden von Jahren zeigen. Für den Künstler ist es wichtig, den globalen Menschen zu zeigen, nicht die Globalisierung (GLOBALISMUS) von Kommerz und Konsum. Was machte den Menschen schon immer aus? Was wird ihn auch in Zukunft immer ausmachen? Der christliche Gott und auch Allah sollen den Menschen aus Lehm geformt haben und ihm dann Leben eingehaucht haben. In Heemann's Bilder weis man oft nicht, ob die Personen aus dem Lehm geboren werden, oder in ihm untergehen.



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Kunstwerk © Jakub Janovský: Phototherapy II / 2017, Attention Please / 2019, 6th January / 2017

Für Janovský ist das Zeichnen eine universelle Ressource, mit der es möglich ist, frei zu handeln. Die Arbeit von Janovský hat meist den Charakter von sarkastischer Provokation, aggressivem Versagen oder grausamer Ironie. Sie eröffnen unangenehme Themen wie menschliche Sterblichkeit, Stolz, Narzissmus, Egoismus, Naivität, Rücksichtslosigkeit oder Grausamkeit. Der Mensch ist mit seiner Schwäche und Verletzlichkeit in vielen Formen und Gleichnissen dargestellt, als personifizierte Schicksalsmasche, durch die er gezogen wird, oder gegen die er (oft auf Kosten der anderen) auf vielfältige Weise zu definieren versucht. (Petr Vaňous)



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Kunstwerk © Heinz Schmöller: Angela Mirakel / 2017

Mit der Farbe ihrer Blazer kann Bundeskanzlerin Angela Merkel ihre Wirkung auf den politischen Gegner beeinflussen.



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Kunstwerk © Roman Zaslonov: The Table / 2016

Die Verschmelzung von persönlicher Erfahrung, einmal gehört oder gesehen, zusammen mit monolithischen Zivilisationsanspielungen in Form von urbanen Mythen, und der Kunst im Allgemeinen, verwandelt sich in der Wahrnehmung einer Persönlichkeit in einen gewissen Anschein des TABLEAUS, das von selbst in einer zeitlosen und raumlosen Welt existiert. Jedes einzelne Ereignis, eine Handlung, ein Bild des Tableaus stellt von Natur aus einen Hyperlink dar, der sich auf bestimmte Erinnerungen und Assoziationen bezieht und eine emotionale Reaktion hervorruft. Die Installation soll den Symbolismus der Welt demonstrieren, der sich im Bewusstsein widerspiegelt, wo Grundbegriffe wie Liebe, Hass, Angst, Hunger, Vergnügen und persönliche Fantasieerfahrungen zu einem ausgefallenen Cocktail verschmelzen und sich in einer gleichzeitigen, gemeinsamen und getrennten Existenz innerhalb eines bestimmten subjektiven Persönlichkeitsmikrokosmos befinden.



AUSGESTELLT IN DER GEDENKSTÄTTE BAUTZNER STRASSE DRESDEN

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Kunstwerk © Urban Grünfelder: Man frisst Anzug / 2011

"Urban Grünfelders Bildsprache basiert auf einem Alphabet 'plakativer Figuren', die in ihrer Vielseitigkeit menschliche Existenz verkörpern. Er spricht von einem Register körperlicher und emotionaler Regungen. [...] Die Figuren sind eine Reduktion auf das Menschenmögliche: monochrom und graphisch, symmetrisch und perfekt. Sie sind Icons und werden variabel eingesetzt." (Isabel Termini) Seine Skulptur ist eine Reaktion auf den in Verruf geratenen Humanismus, die Menschheit, welche das Obszöne und Perverse verbergen will. Sie spielt auf diese Weise mit den gesellschaflichen Norman und gängigen Stereotypen, sie ist ein Spiegel der Gesellschaft und deren Zwänge und Konventionen.



AUSGESTELLT IM GOETHE-INSTITUT DRESDEN

Photo © Peter Fischer / 2019 BILD DOWNLOADEN
Kunstwerk © Frenzy Höhne: NEUES LEBEN III / 2019

Das Buch „Weltall Erde Mensch" ist ein Sammelwerk zur Entwicklungsgeschichte von Natur, Menschheit und Gesellschaft, das vom Zentralen Ausschuss für Jugendweihe in der DDR jedem Jugendlichen ausgehändigt wurde. In der Installation „Neues Leben III", jeder Band des Buches steht dabei für eine spezifische Haltung; eine aus kulturellem oder gesellschaftlichem Ursprung heraus eingeschränkte Sicht auf die Entwicklungsgeschichte der Erde und der Menschheit. Dass all die Farben der Lesezeichenbänder sich schließlich am Boden zu einer bunten, in gemeinsamer Richtungen verströmenden Masse verbinden, ist als Plädoyer für die Bündelung des Wissens aller Kulturen und Völker und einen verbündeten Umgang mit der einen Welt in der wir alle leben zu verstehen.



AUSGESTELLT IM AUSLÄNDERRAT DRESDEN

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Kunstwerk © Sonia E Barrett: Chair No. 33

Solche Stühle befinden sich in Herrenclubs, wo in diesen Stühlen möglicherweise eine gute Zigarre, ein Whisky oder ein Kamingespräch genossen werden. Sie sind an Orten, an denen sich "alte Jungs" vernetzen. Es ist eine sehr britische Sache. Sonia Barrett sah den Körper im Stuhl: die Frage war nur, wie man die Meta-Erzählung des Stuhls explizit machen kann. Die Sessel hörten auf männliche Körper im Clubraum abzustützen, sie legten sich hin, um sich auszuruhen. Der Raum zwischen den Ohren des Stuhles war für sie der Raum zwischen den Brüsten dieser Figur.



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Kunstwerk links © Rehema Chachage: Kwa Baba rithi undugu / 2010

Die Installation untersucht die Themen "Stimme" und "Sprachlosigkeit" und besteht aus zwei Objekten, die wie Radios geformt sind, in denen jedoch Bildschirme mit menschlichen Figuren, Indexen und nicht zusammenhängendem Diskurs zu sehen sind. Indem die Übertragung mit Geräuschen aus einer unbekannten Quelle gestört wird, macht die Künstlerin auf die Schwierigkeit aufmerksam, in Situationen, in denen es an Stimme fehlt, eine Beziehung zu den Anderen aufzubauen, eine Voraussetzung für die Interlokalisierung und den Beginn eines Diskurses. Ausgehend von der Idee des Dialogs als grundlegender menschlicher Erfahrung spricht die Arbeit von der Stimme als Symbol für persönlichen und politischen Ausdruck.

Kunstwerk mittel © Ad van Aart: No Title / 2018

Ad van Aart kreiert räumliche Objekte und arbeitet dabei mit einer Vielzahl von diverser Materialien unter Verwendung verschiedener Techniken. Er stellt kinetische Objekte her, benutzt gebrauchte Materialien und hat eine Reihe von Klangobjekten entstehen lassen, mit denen er Soundscape-Performances produziert. Wesentlich in seiner Arbeit ist die Kombination von Intuition, Aufmerksamkeit, Perfektion und Humor. Die Besucher können einen Knopf drücken, um den Ton und die Bewegung des Klangobjekts einzuschalten.

Kunstwerk rechts © Anastasia Obaregbe: DEI.T.IES 3 / 2017

Obaregbe setzt sich in ihrer Arbeit intensiv mit geschlechtsspezifischen Rollenmustern auseinander und misst Aspekten wie Würde, Stärke und Verletzlichkeit große Bedeutung bei. Ihre Charaktere umgibt eine Aura von Abwesenheit und zugleich größter Anspannung und Konzentration. Sie sind im Wesentlichen schön und erotisch, doch erscheinen sie bewusst schonungslos. Das Betrachten ihrer Werke ruft das Empfinden intensiver Nähe und Emotionalität hervor, das tief berührt.