Satellitenausstellungen in Dresden

OSTRALE Biennale O19 in Dresden

11. Juni - 01. September 2019

Im Rahmen der Biennale O19 wird es neben der großen Hauptausstellung Satelittenausstellungen ab dem 11. Juni bis zum 1. September 2019 in Dresdner Institutionen wie dem Ausländerrat Dresden e.V., Goethe-Institut, Gedenkstätte Bautzner Straße, art´SAP und der Alten Feuerwache Loschwitz | e. Kunst- und Kulturverein in Dresden geben.

Die OSTRALE in Ihrer 12. Ausgabe widmet sich dem Leitgedanken „-ismus".

Ausstellungsorte

11. Juni - 08. September 2019      Gedenkstätte Bautzener Straße
12. Juni - 01. September 2019      Goethe Institut
13. Juni - 01. September 2019      Ausländerrat Dresden e.V.
28. Juni - 18. August 2019             Alte Feuerwache Loschwitz | e. Kunst- und Kulturverein
03. Juli  -  01. September 2019     art´SAP

Hauptausstellung:
Historische Tabakfabrik f6 Striesen
Schandauer Str. 66-68, 01277 Dresden
Mi bis Fr 10-19Uhr, Sa/So 11-20Uhr
Tram M10 Gottleubaer Straße

Künstlercamp:
OSTRALE - Zentrum für zeitgenössische Kunst
Zur Messe 9, ehem. Futterställe, 01067 Dresden
Mi bis Fr 10-19Uhr, Sa/So 11-20Uhr
Tram M10 Messe

Eröffnung 11. Juni 2019 18Uhr
Gedenkstätte Bautzner Straße Dresden

11. Juni bis 08. September 2019
täglich 10 - 18 Uhr

Bautzner Straße 112a, 01099 Dresden
Tel. 0351 646 54 54 ∙ www.bautzner-strasse-dresden.de/
Tram 11; Bus 74, 261, 305 Angelikastraße

10 Eur erm./ 15 Eur Kombiticket OSTRALE (inkl. Hauptausstellung)
3 Eur erm./ 6 Eur Einzelkarte (nur Gedenkstätte)

In einem Rundgang durch das einzige original erhaltene Stasi-Untersuchungsgefängnis in Sachsen kann nachvollzogen werden, wie der staatliche Repressionsapparat seine politischen Gegner auszuschalten versuchte. In der Ausstellung und anhand eindrücklicher Mitschnitte im ehemaligen Büro des Dresdner Stasi-Chefs zeigt sich der Alltag des Sicherheitsdienstes. Diese Dichte historischer Räume, verbunden mit interaktiven Ausstellungen und Zeitzeugenberichten, ist bundesweit einzigartig.

Die Intervention der OSTRALE Biennale O19 erstreckt sich in der Gedenkstätte Bautzner Straße über das Foyer, den Sowietischen Haftkeller, die Stasi-Untersuchungshaftanstalt, den Aufenthaltsraum für weibliche Strafgefangene und dem Stasi-Festsaal. 15 künstlerische Positionen zeitgenössischer internationaler Künstler, stehen gegenüber dem historischen Bezug des Ortes und ergänzen durch das diesjährige Thema „ismus" die gegenwärtige Bedeutsamkeit der Wahrnehmung von Vergangenheit in der Zukunft zu begreifen.

KünstlerInnen: Rolf Blume (DE), Gilbert Brohl (DE), Eisengraf (DE), Csaba Fürjesi (HU, AT), Urban Grünfelder (IT, AT), Jürgen Höritzsch (DE), Di Hu (CN), Musquiqui Chihying (TW) & Gregor Kasper (DE), Tobias Köbsch (DE), Lena Lapschina (AT), Alex Lebus (DE), Dorota Nieznalska (PL), Pierre Portelli (MT), Adnan Softic (MK, DE)

Eröffnung 12. Juni 2019 18Uhr / Symposium 17. Juni 15-17 Uhr
Goethe-Institut Dresden

12. Juni bis 01. September 2019
Mo bis Fr 8 - 16 Uhr

Königsbrücker Str. 84, 01099 Dresden
Tel. +49 351 80011-0 ∙ www.goethe.de
Tram 7, 8 Tannenstrasse/ Goethe-Institut
Eintritt frei

Im Rahmen der OSTRALE Biennale O19 konzentriert sich unsere Zusammenarbeit mit dem Goethe Institut Dresden auf das Projekt „WomanIsm" gefördert im Fonds TURN der Kulturstiftung des Bundes. Dabei werden deutsche Künstlerinnen mit afrikanischen Künstlerinnen zum Thema Förderung und Stärkung der Rechte von Frauen in der Kunst in den Diskurs gebracht. Für WomanIsm steht Kunst als Kommunikationsmittel, als Provokation, als Mediation, als Übersetzung von und für gesellschaftliche Spannungen und Prozesse im Mittelpunkt.

Im Fokus des OSTRALE-Programmes im Goethe-Institut Dresden stehen Arbeiten zum Thema WomanIsm und Gegenüberstellungen von Positionen internationaler Künstler, die sich mit dem Schwerpunkt Afrika und den dort vorherrschenden Problemen der Globalisierung, wie Migration, Menschenrechte oder Umwelt auseinandersetzen.

KünstlerInnen: Patrick Fenech (MT), go plastic (DE), Frenzy Höhne (DE), Immy Mali (UG,NL), Usha Seejarim (ZA), Andre Wagner (DE)

Eröffnung 13. Juni 2019 18Uhr
Ausländerrat Dresden e.V.

13. Juni bis 01. September 2019
Mi bis So 10 - 18 Uhr

Heinrich-Zille-Straße 6, 01219 Dresden
Tel. 03 51/436 37-0 ∙ www.auslaenderrat.de
Tram 13, 9; Bus 61, 75, 85 Wasaplatz
Eintritt frei

Der 1990 gegründete Ausländerrat Dresden e.V. setzt sich für die Interessen von Menschen mit Migrations- und Fluchterfahrung in Dresden ein. Ziel seiner Arbeit ist die Förderung ihrer kulturellen, sozialen und politischen Integration und die Stärkung ihrer Selbstvertretung. Das Internationale Begegnungszentrum (IBZ) ist Sitz der Geschäftsführung und beherbergt eine Beratungsstelle für Menschen mit Migrations- und Fluchterfahrung und Räume der Kinder-, Jugend-, Familien- und Bildungsarbeit.

Im Erdgeschoss des IBZ befinden sich Ausstellungsräume, die die OSTRALE Biennale O19 für Gegenüberstellungen europäischer und afrikanischer KünstlerInnen zu den Themen Migration und WomanIsm diskursiv präsentiert. An einem Ort des interkulturellen Dialogs zeigt sie Werke und wirft Fragestellungen auf, die durch die Besucher und Nutzer des Hauses entstehen.
KünstlerInnen: Sonia E Barrett (JM, DE, GB), Katerina Belkina (RU, DE), Rehema Chachage (TZ), Annika Grabold (DE), Nancy Mteki (ZW, DE), Anastasia Obaregbe (DE), Iwona Rozbiewska (PL), Usha Seejarim (ZA), Enriqué Tabone (MT), Ad van Aart (NL)

Eröffnung 03. Juli 2019
Alte Feuerwache Loschwitz e. Kunst- und Kulturverein

28. bis 30. Juni 2019
Fr 18 - 22 Uhr / Sa 10 - 22 Uhr / So 10 - 16 Uhr

Performance auf dem Elbhangfest Daniel Chluba (DE)
03. Juli - 18. August 2019

Mo, Mi, Do 10-16 Uhr / Di 10 - 18 Uhr / So 14 - 18 Uhr
Ausstellung Yuval Avital (IL, IT), Natalie Bertrams (DE, BE), Achim Riethmann (DE)

Fidelio-F.-Finke-Straße 4, 01326 Dresden
Tel.: +49 (0) 351/267 86 26 ∙ www.feuerwache-loschwitz.de
Bus 61, 63, 84, 309 Körnerplatz
Eintritt frei

Kunstvolle Besetzung könnte man das nennen, was im Frühjahr 1991 im Dresdner Ortsteil Loschwitz geschah. Dort fanden sich auf Initiative von Gudrun Oltmanns mehrere KünstlerInnen und AbsolventInnen der Kunsthochschule zusammen, die das Gebäude der ehemaligen Feuerwehr besetzten und das Ziel verfolgten, verschiedene Kunstformen und Kulturprojekte zu verwirklichen. Bis heute hat sich die Alte Feuerwache zu einer beliebten Anlaufstelle für professionelle und Laienkünstler, Kinder und Stadtteilbewohner entwickelt.

Als dezentraler Ausstellungsraum der OSTRALE Biennale O19 sind die gezeigten Arbeiten nicht nur mit der schönen, natürlichen Umgebung der Alten Feuerwache verbunden, sondern auch mit ihrer ursprünglichen Funktion als Institution zur Katastrophenverhütung. Sie hinterfragen das Verhältnis zwischen Mensch und Natur, die Katastrophen, die wir unserer Umwelt und unseren Mitmenschen zufügen können, und unsere Versuche, gegen selbstverschuldete Unglücksfälle vorzugehen.

Eröffnung 03. Juli 2019
art'SAP Dresden
03. Juli bis 01. September 2019
Mo bis Fr 8 - 18 Uhr

Postplatz 1, 01067 Dresden
www.art.DD@sap.com ∙ www.facebook.com/ArtSAPDD
Tram 1, 2, 4, 11, 12; Bus 94 Postplatz
Eintritt frei

Seit Anfang der Neunziger Jahre finden Kunstausstellungen am Hauptstandort der SAP in Walldorf statt, die begeistert angenommen werden. Im Sommer 2012 wurde die erste SAP-Kunstausstellung in Dresden eröffnet und dem interessierten Publikum zugänglich gemacht. Die gute Resonanz innerhalb der SAP und der kunstinteressierten Öffentlichkeit über die Grenzen der Stadt Dresden hinaus, hat die Gründer ermuntert, ihr Engagement im Namen der Kunst und Kunstförderung fortzuführen.

art'SAP Dresden kombiniert einzigartige und großzügige Architektur mit zeitgenössischer Kunst und präsentiert in Rahmen der OSTRALE Biennale O19 eine Einzelausstellung des belgischen Künstlers Mark Swysen, welche unsere dringendsten Ängste, Träume und Fragestellungen wie Evolution, künstliche Intelligenz und ihre möglichen Auswirkungen auf unsere menschliche Zivilisation berührt.

Künstler: Mark Swysen (BE)

Leparello zum runterladen

Kuratoren

Das künstlerische Konzept haben die Kuratoren Syowia Kyambi (Kenia), Teesa Bahana (Uganda), Drorit Gur Arie (Israel), Toni Sant (Malta/England), Yik Chow (Hongkong), Martin Müller und Antka Hofmann (Deutschland) gemeinsam mit der künstlerischen Leiterin und Direktorin Andrea Hilger erstellt.

Die OSTRALE wird gefördert durch die Landeshauptstadt Dresden, der Ausstellungsfokus "WomanIsm" wird gefördert im Fonds TURN der Kulturstiftung des Bundes, die „all sense app" wird gefördert durch AKTION Mensch,

       gefördert im Fonds TURN der       


Sponsoren: BplusL Infra Log GmbH, Heinrichsthaler Milchwerke GmbH, Spedition Detmers Transport GmbH, Schneider + Partner GmbH