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Gemäß des Stadtratsbeschlusses zur städtebaulichen Rahmenplanung (Nr. 736, Großes Ostragehege und Umfeld), Kunst und Kultur auf dem Areal des Ostrageheges zu etablieren, sind mit dem Bau der Neuen Messe Dresden und dem Sportschulzentrum erste Schritte zur kulturellen Entwicklung des Schlachthofgeländes vorangetrieben worden. Die Verwirklichung eines lebendigen Kunst-Zentrums ist der folgerichtige Schritt in diesem Prozess. Das OSTRALE - Zentrum für zeitgenössische Kunst sieht sich als Wegbereiter eines offenen Netzwerkes für Kunst- und Kulturschaffende und als Motor der Wiedereingliederung der Gebäude des ehemaligen Schlachthofgeländes . in das städtische (Kultur-)Gefüge In diesem Sinne sollen mit der OSTRALE durch eine dauerhafte Nutzung für Künstler, Kunstschaffende,

Kunstpräsentationen und -handel großzügige Entfaltungs- und Kooperationsmöglichkeiten durch deren Ansiedelung geschaffen werden. Durch ein zukunftsgerichtetes Zusammenspiel und einer organischen Vernetzung soll das Kunstzentrum einen wichtigen Teil dazu beitragen, den Weg für Investitionen aus den Bereichen der Kulturwirtschaft, aber auch aus Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft attraktiv zu gestalten, so dass das Ostragehege hier internationalen Stellenwert und Vorbildcharakter erringen kann. Eingebettet in einer naturbelassenen Landschaft macht das Kunst-Zentrum den Standort Ostragehege - bei gleichzeitiger Nähe zum barocken Stadtmittelpunkt - zu einem einzigartigen Anziehungspunkt, der seinesgleichen suchen wird. Ganzheitlich wird dieser Ort mit seinen

zukunftsorientierten, innovativen Werten und Produkten über das Areal Ostragehege und Dresden hinaus wirken. Dies zum Nutzen der Bürger, der Gäste, der Stadtentwicklung, sowie aller auf dem Ostragehege aktuell und zukünftig etablierten Institutionen und nicht zuletzt für den Erhalt des historisch und architektonisch wertvollen, einzigartigen Ensembles. Diese Aufgabe verlangt nach einer Bündelung aller Kräfte, die das Anliegen tatkräftig unterstützt und den Wagemut besitzt, diesen faszinierenden Architektur- und Naturraum aus der Vergessenheit heraus in das Stadt-Kultur-Kunst-Bild zu integrieren.

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